Ali Dogan
Für den Kreis Minden-Lübbecke
Der Landrat muss zuhören und anpacken.
Ich verstehe die Arbeit eines Landrats so, dass er mit den Menschen in den Austausch tritt. Er hört zu und ist bereit und in der Lage, die Herausforderungen anzugehen. Wenn ich mit den Menschen im Mühlenkreis darüber spreche, welche Themen ihnen politisch wichtig sind, dann höre ich als Antwort häufig Gesundheitsversorgung, KiTa-Plätze, soziale Teilhabe, Bus- und Bahnverkehr oder mangelnder Wohnraum.
Das sind Dinge, um die ich mich als Landrat kümmern werde und die ich verbessern möchte – gemeinsam mit den 11 Kommunen. Mit kreativen Ideen und viel Herzblut werde ich für einen familienfreundlichen, modernen und lebenswerten Kreis arbeiten. Mir liegen dabei alle Orte gleichwertig am Herzen. Aktuell befinden wir uns erneut in einer ernstzunehmenden Situation, leider ist ein Ende noch nicht in Sicht. Gerade in dieser Zeit möchte ich für Sie ansprechbar sein. Bitte nutzen Sie die Gelegenheit mich zu kontaktieren. Dafür stehen Ihnen verschiedene Kanäle auf dieser Seite zur Verfügung.
WhatsApp-Newsletter
Bleib per WhatsApp auf dem Laufenden.
Anleitung:
- Nummer 0157/34856591 zu deinen Kontakten hinzufügen
- Das Wort „Start“ als WhatsApp-Nachricht an den Kontakt senden
- Ab sofort erhältst du Updates von Ali im WhatsApp-Status
Aktuelles
Erst sind wir empört. Dann gewöhnen wir uns daran.
Am 19. Januar 2024 stand ich mit rund 5.000 Menschen auf dem Marktplatz in Minden.
Deutschland war aufgewühlt wegen des Potsdamer Treffens und der dort diskutierten „Remigration“.
Ich sagte damals:
„In meinem Deutschland kommt es nicht auf den Namen oder die Herkunft an, sondern auf den Menschen.“
Und: „Auch diese Stadt hat die AfD satt.“
Die Reaktion der AfD?
Sie beschwerte sich über mich bei der Bezirksregierung. Ausgerechnet die Partei, die ständig behauptet, man dürfe seine Meinung nicht sagen.
Die Kommunalaufsicht stellte später fest: kein Verstoß gegen meine Neutralitätspflicht.
Heute beschäftigt mich aber etwas viel Grundsätzlicheres.
Damals war „Remigration“ ein Wort, das Hunderttausende Menschen auf die Straße brachte.
Es wurde erbittert darüber gestritten, ob damit auch Deutsche mit Migrationsgeschichte gemeint sein könnten.
Heute hat Martin Sellner ein „Institut für Remigration“ gegründet.
Sein neues Konzept für Sachsen-Anhalt betrifft ausdrücklich auch deutsche Staatsbürger mit Migrationsgeschichte.
Also Menschen wie mich.
Ich bin hier geboren. Ich wurde 2005 eingebürgert. Deutschland ist meine Heimat. Meine Frau und meine Kinder leben hier. Die Menschen im Mühlenkreis haben mich zu ihrem Landrat gewählt.
Und trotzdem frage ich mich heute:
Was bedeuten solche Konzepte für mich?
Für meine Familie?
Für Millionen eingebürgerte Deutsche?
Und wo ist eigentlich die Empörung von 2024?
Ulrich Siegmund war damals in Potsdam dabei und hielt nach Sellner selbst einen Vortrag über seine „Vision 2026“.
Heute will er Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt werden.
Sellner wiederum hat sein Institut mit gesellschaftsrechtlichem Sitz in Magdeburg.
Und wir?
Wir scheinen uns daran zu gewöhnen.
Genau so verschieben sich Sagbarkeitsgrenzen:
Tabubruch. Empörung. Relativierung. Wiederholung. Gewöhnung. Normalität.
Und deshalb dürfen wir nicht schweigen.
Denn die wichtigste Frage lautet vielleicht nicht:
Was darf man heute noch sagen?
Sondern:
Was lassen wir inzwischen unwidersprochen sagen?
#Demokratie #Remigration #Potsdam #AfD #Sachsen
Erst sind wir empört. Dann gewöhnen wir uns daran.
Am 19. Januar 2024 stand ich mit rund 5.000 Menschen auf dem Marktplatz in Minden.
Deutschland war aufgewühlt wegen des Potsdamer Treffens und der dort diskutierten „Remigration“.
Ich sagte damals:
„In meinem Deutschland kommt es nicht auf den Namen oder die Herkunft an, sondern auf den Menschen.“
Und: „Auch diese Stadt hat die AfD satt.“
Die Reaktion der AfD?
Sie beschwerte sich über mich bei der Bezirksregierung. Ausgerechnet die Partei, die ständig behauptet, man dürfe seine Meinung nicht sagen.
Die Kommunalaufsicht stellte später fest: kein Verstoß gegen meine Neutralitätspflicht.
Heute beschäftigt mich aber etwas viel Grundsätzlicheres.
Damals war „Remigration“ ein Wort, das Hunderttausende Menschen auf die Straße brachte.
Es wurde erbittert darüber gestritten, ob damit auch Deutsche mit Migrationsgeschichte gemeint sein könnten.
Heute hat Martin Sellner ein „Institut für Remigration“ gegründet.
Sein neues Konzept für Sachsen-Anhalt betrifft ausdrücklich auch deutsche Staatsbürger mit Migrationsgeschichte.
Also Menschen wie mich.
Ich bin hier geboren. Ich wurde 2005 eingebürgert. Deutschland ist meine Heimat. Meine Frau und meine Kinder leben hier. Die Menschen im Mühlenkreis haben mich zu ihrem Landrat gewählt.
Und trotzdem frage ich mich heute:
Was bedeuten solche Konzepte für mich?
Für meine Familie?
Für Millionen eingebürgerte Deutsche?
Und wo ist eigentlich die Empörung von 2024?
Ulrich Siegmund war damals in Potsdam dabei und hielt nach Sellner selbst einen Vortrag über seine „Vision 2026“.
Heute will er Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt werden.
Sellner wiederum hat sein Institut mit gesellschaftsrechtlichem Sitz in Magdeburg.
Und wir?
Wir scheinen uns daran zu gewöhnen.
Genau so verschieben sich Sagbarkeitsgrenzen:
Tabubruch. Empörung. Relativierung. Wiederholung. Gewöhnung. Normalität.
Und deshalb dürfen wir nicht schweigen.
Denn die wichtigste Frage lautet vielleicht nicht:
Was darf man heute noch sagen?
Sondern:
Was lassen wir inzwischen unwidersprochen sagen?
#Demokratie #Remigration #Potsdam #AfD #Sachsen
Vom Gastarbeiterkind zum Landrat – Danke Deutschland 🇩🇪
Heute ist Tag der Deutschen Einheit.
Meine Eltern kamen Anfang der 1970er Jahre als sogenannte „Gastarbeiter“ nach Deutschland.
Meine Mutter kam aus einem kleinen Dorf in Anatolien. Sie hatte kaum eine Schule besucht, konnte weder lesen noch schreiben.
Aber sie konnte arbeiten. Und wie sie arbeiten konnte.
Fast vier Jahrzehnte. Mehr als 30 Jahre davon am Fließband. Als mein Vater erwerbsunfähig wurde, hielt sie unsere Familie als Alleinverdienerin zusammen.
Meine Mutter hat dieses Deutschland mit aufgebaut. Nicht mit großen Reden. Sondern mit ihren Händen.
Wir waren arm. Zu fünft lebten wir in einer kleinen Wohnung. Mein Bruder schlief im Flur, sein Bett wurde jeden Abend aufgebaut. Manchmal fehlte sogar das Geld für die Schulmilch.
Uns ist nichts in den Schoß gefallen.
Wir mussten lernen, arbeiten, kämpfen – und manchmal mehr leisten, um dieselbe Anerkennung zu bekommen.
Obwohl ich Klassenbester war, sollte ich zunächst keine Empfehlung fürs Gymnasium bekommen. Mein damals 15- oder 16-jähriger Bruder kämpfte für mich.
Ich kam aufs Gymnasium. Als Erster unserer Familie.
Es folgten Abitur, Jurastudium und Staatsexamina. 2005 wurde ich deutscher Staatsbürger.
2023 wählten mich die Menschen im Kreis Minden-Lübbecke zum Landrat.
Es gab Türen, die offenstanden. Und Türen, gegen die wir kräftig drücken mussten.
Aber sie gingen auf.
Deshalb sage ich heute: Danke, Deutschland. 🇩🇪
Nicht, weil hier alles perfekt ist. Sondern weil dieses Land mir Chancen eröffnet hat, von denen meine Mutter kaum zu träumen gewagt hätte.
Deutschland gehört uns allen: den hier Geborenen und den Eingewanderten, Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte.
Diese Vielfalt arbeitet am Fließband, fährt Bus, behandelt Menschen im Krankenhaus, führt Unternehmen, engagiert sich im Verein – und manchmal wird sie sogar Landrat.
Meine Mutter hat das nicht mehr erlebt.
Aber ich hoffe, sie hätte gesagt:
„Dafür hat sich die ganze Arbeit gelohnt.“
Dieses Deutschland ist mein Land. Und das meiner Kinder.
Danke, Deutschland. ❤️🇩🇪
#TagDerDeutschenEinheit #Deutschland
Vom Gastarbeiterkind zum Landrat – Danke Deutschland 🇩🇪
Heute ist Tag der Deutschen Einheit.
Meine Eltern kamen Anfang der 1970er Jahre als sogenannte „Gastarbeiter“ nach Deutschland.
Meine Mutter kam aus einem kleinen Dorf in Anatolien. Sie hatte kaum eine Schule besucht, konnte weder lesen noch schreiben.
Aber sie konnte arbeiten. Und wie sie arbeiten konnte.
Fast vier Jahrzehnte. Mehr als 30 Jahre davon am Fließband. Als mein Vater erwerbsunfähig wurde, hielt sie unsere Familie als Alleinverdienerin zusammen.
Meine Mutter hat dieses Deutschland mit aufgebaut. Nicht mit großen Reden. Sondern mit ihren Händen.
Wir waren arm. Zu fünft lebten wir in einer kleinen Wohnung. Mein Bruder schlief im Flur, sein Bett wurde jeden Abend aufgebaut. Manchmal fehlte sogar das Geld für die Schulmilch.
Uns ist nichts in den Schoß gefallen.
Wir mussten lernen, arbeiten, kämpfen – und manchmal mehr leisten, um dieselbe Anerkennung zu bekommen.
Obwohl ich Klassenbester war, sollte ich zunächst keine Empfehlung fürs Gymnasium bekommen. Mein damals 15- oder 16-jähriger Bruder kämpfte für mich.
Ich kam aufs Gymnasium. Als Erster unserer Familie.
Es folgten Abitur, Jurastudium und Staatsexamina. 2005 wurde ich deutscher Staatsbürger.
2023 wählten mich die Menschen im Kreis Minden-Lübbecke zum Landrat.
Es gab Türen, die offenstanden. Und Türen, gegen die wir kräftig drücken mussten.
Aber sie gingen auf.
Deshalb sage ich heute: Danke, Deutschland. 🇩🇪
Nicht, weil hier alles perfekt ist. Sondern weil dieses Land mir Chancen eröffnet hat, von denen meine Mutter kaum zu träumen gewagt hätte.
Deutschland gehört uns allen: den hier Geborenen und den Eingewanderten, Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte.
Diese Vielfalt arbeitet am Fließband, fährt Bus, behandelt Menschen im Krankenhaus, führt Unternehmen, engagiert sich im Verein – und manchmal wird sie sogar Landrat.
Meine Mutter hat das nicht mehr erlebt.
Aber ich hoffe, sie hätte gesagt:
„Dafür hat sich die ganze Arbeit gelohnt.“
Dieses Deutschland ist mein Land. Und das meiner Kinder.
Danke, Deutschland. ❤️🇩🇪
#TagDerDeutschenEinheit #Deutschland
Hape Kerkeling hat gestern im Thüringer Landtag Farbe bekannt. Und ich finde: Genau das brauchen wir gerade.
Menschen, die ihre Stimme erheben. Menschen, die nicht wegschauen. Und Menschen, die deutlich machen, dass die Verteidigung unserer Demokratie nicht allein Aufgabe von Politikerinnen und Politikern ist.
Hape Kerkeling spricht dabei auch aus einer ganz persönlichen Geschichte heraus: Sein Großvater war Häftling im Konzentrationslager Buchenwald.
Und gestern hat er sehr klare Worte gefunden.
Demokratie verteidigt sich nicht von allein. Es kommt auf jeden Einzelnen von uns an.
Danke, Hape, für diese Haltung. Danke für diese Klarheit. Und vor allem: Danke, dass du deine Stimme nutzt.
#hapekerkeling #wirsindmehr
Hape Kerkeling hat gestern im Thüringer Landtag Farbe bekannt. Und ich finde: Genau das brauchen wir gerade.
Menschen, die ihre Stimme erheben. Menschen, die nicht wegschauen. Und Menschen, die deutlich machen, dass die Verteidigung unserer Demokratie nicht allein Aufgabe von Politikerinnen und Politikern ist.
Hape Kerkeling spricht dabei auch aus einer ganz persönlichen Geschichte heraus: Sein Großvater war Häftling im Konzentrationslager Buchenwald.
Und gestern hat er sehr klare Worte gefunden.
Demokratie verteidigt sich nicht von allein. Es kommt auf jeden Einzelnen von uns an.
Danke, Hape, für diese Haltung. Danke für diese Klarheit. Und vor allem: Danke, dass du deine Stimme nutzt.
#hapekerkeling #wirsindmehr
Wahlsieg bei Familie Dogan!
Da ist unsere Kleine offenbar in einigen Dingen doch nach dem Papa gekommen (zum Glück in den allermeisten nach der wunderbaren Mutter!).
Die Wahlkampfrede für die Kandidatur zur Klassensprecherin in der dritten Klasse hat gefruchtet.
Dabei hat sie es selbst formuliert, wie man an den "kleineren" Fehlern sieht. ❤️
#stolz #klassensprecherin
Wahlsieg bei Familie Dogan!
Da ist unsere Kleine offenbar in einigen Dingen doch nach dem Papa gekommen (zum Glück in den allermeisten nach der wunderbaren Mutter!).
Die Wahlkampfrede für die Kandidatur zur Klassensprecherin in der dritten Klasse hat gefruchtet.
Dabei hat sie es selbst formuliert, wie man an den "kleineren" Fehlern sieht. ❤️
#stolz #klassensprecherin
Über mich.
Ich bin ein Kind Ostwestfalens, 1982 in Herford geboren, aufgewachsen in Enger, Spenge und Bünde. Als ich 30 wurde, zog es mich beruflich in den Rhein-Sieg-Kreis. Mit meiner Frau Sevil (verheiratet seit 2010) und unseren beiden Kindern Levan (geboren 2013) und Mavi (geboren 2018) leben wir in Sankt Augustin. Ich bin ein Familienmensch. Die Zeit mit meiner Frau, unseren Kindern und unserem Familienhund Toto ist für mich das Wertvollste.
Nachdem ich 7 Jahre im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW gearbeitet hatte, wurde ich 2017 einstimmig vom Rat der Stadt Sankt Augustin zum Beigeordneten gewählt. 2020 bin ich zum Ersten Beigeordneten bestellt worden.
In meiner Freizeit steht meine Familie im Mittelpunkt. Daneben versuche ich regelmäßig Mittel- und Langstreckenläufe zu absolvieren. Ein weiteres Hobby von mir ist das Kino, da dürfen es gerne auch mal richtige „Hollywood-Blockbuster“ sein.
An Wochenenden stehe ich zudem gerne am Herd und bereite regelmäßig den Sonntags-Brunch vor.
Mein politisches Engagement
Ich habe viel Erfahrung im kommunalpolitischen Ehrenamt: Ich war für die SPD sowohl Mitglied des Kreistages von Herford als auch des Rates der Stadt Königswinter.
Seit 2012 bin ich Mitglied der AWO. Zur selben Zeit wurde ich zum Landesvorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt der NRWSPD gewählt. Dieses Amt habe ich bis 2016 bekleidet und war damit ständiger Teilnehmer der Vorstandssitzungen der NRWSPD. Somit kenne ich auch die Landespolitik sehr gut. In all diesen Jahren habe ich eins gelernt: Das kommunale Ehrenamt, egal ob parteipolitisch oder in anderen Vereinen, ist mehr als der Kitt unserer Gesellschaft – es gehört zum Fundament! Daher bin ich auch in zahlreichen Fördervereinen (Musikschule, Kindergarten, Grundschule, Sportverein, Karnevalsverein) Mitglied und unterstütze dieses ehrenamtliche Engagement, wie und wo ich kann.
Mein berufliches Engagement
Mein Lebensweg.
Erfahren Sie hier mehr über die wichtigsten Stationen in meinem Leben.

1982

1988-2001

2001-2009
Direkt nach dem Abitur habe ich Jura an der Uni Bielefeld studiert und habe mein Referendariat an den Landgerichten Detmold und Bielefeld erfolgreich absolviert.

2006

2010

2010-2016
Ich habe 6 Jahre im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW gearbeitet und war dort u. a. tätig als Persönlicher Referent der Staatssekretärin und als Stv. Referatsleiter in der Arbeitsmarktabteilung. Meine Kontakte zur Landesebene pflege ich weiterhin und sie sind mir wichtig.

2012

2017
Im Jahre 2017 wurde ich zum Beigeordneten der Stadt Sankt Augustin gewählt. Als Sozial- und Jugenddezernent war es mir seit jeher wichtig, mich für soziale Teilhabe aller Altersgruppen einzusetzen. Insbesondere die (frühkindliche) Bildung liegt mir sehr am Herzen.

2020
Der Rat der Stadt Sankt Augustin hat mich 2020 zum Ersten Beigeordneten bestellt. Damit bin ich der allgemeine Vertreter des Bürgermeisters. Während der Corona-Pandemie und des Ukraine-Krieges habe ich als Leiter des Krisenstabes dafür gesorgt, dass unsere Stadt sicher durch die herausforderungsvolle Zeit kommen konnte.